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Prozesseigner – Prozessverantwortliche

Prozesseigner Prozessowner | SMCT-MANAGEMENT
Prozesseigner Prozessowner | SMCT-MANAGEMENT

Prozesseigner

Was versteht die Norm unter Prozesseigner? Die Prozesseigner oder auch Prozessverantwortliche sind verantwortlich für die Umsetzung der Prozesse (auch Teilprozesse) im Unternehmen und für deren Ergebnisse. D.h., Jeder Prozesseigner muss über die notwendigen Kompetenzen und Befugnisse verfügen, um den Prozess zu steuern und zu regeln – siehe auch Kapitel 5.3.1 der ISO 9001: Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse. Ferner ist er für den einen reibungslosen Ablauf, der Steuerung, der Planung und deren Ausgestaltung verantwortlich.

Prozessdenken

Im Gegensatz zu den früheren ISO 9001 Versionen, fordert die neue Norm explizit den prozessorientierten Ansatz. Für jeden Prozess muss ein Prozesseigner benannt sein und dieser Prozesseigner ist auch Verantwortlich für die erzielten Ergebnisse. Bei der Prozessdokumentation ist dabei zu beachten, dass auch die Stellvertreter benannt werden. Diese benötigen die gleichen Kompetenzen und Befugnisse im Prozess. Für den Prozesseigner bedarf es keine schriftliche Beauftragung, sondern es reicht aus, wenn dieser in der Prozess- oder Verfahrensdokumentation benannt wurde.

Erforderliche Kompetenzen

  • Methodenkompetenz (Prozesswissen, Schnittstellen, Risiken)
  • Gutes Produkt- und Prozesswissen in seinen Prozess
  • Teamfähigkeit (muss das Team führen und anleiten können)
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Schnittstellenkompetenz (wer sind seine direkten und indirekten Prozessnachbarn)
  • Kennt seine Bottlenecks und Risiken im Prozess
  • Kennt die für seinen Prozess zutreffenden kundenspezifischen Anforderungen

Verantwortung

  • Messbare Zielgrößen für den Prozess erstellen und überwachen
  • Fortschritt der Zielgrössen überwachen und Maßnahmen einleiten bei Nichterreichung der Ziele
  • Führen von Mitarbeitergesprächen
  • Trifft unter Umständen Personalentscheidungen
  • Ist für den Arbeits- und Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter verantwortlich – auch wenn das übergeordnet geregelt ist
  • Ressourcenplanung
  • Schulung der Mitarbeiter – Anforderungsprofile erstellen
  • Fortlaufende Verbesserung
  • Kennen der gesetzlichen & behördlichen Anforderungen im Prozess
  • Umsetzung der gesetzlichen & behördlichen Anforderungen – zumindest überwachen, sofern übergeordnet geregelt
  • Notfallplanung und Risikomanagement

Der Nutzen generiert sich aus:

  • Verbesserte Prozesse erhöhen die Kundenzufriedenheit
  • alle Mitarbeiter haben einen Ansprechpartner
  • alle Mitarbeiter haben die gleiche Qualifikation hinsichtlich der Kundeninteressen
  • Sicherstellung der Wertschöpfung
  • Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • gezielte Prozesssteuerung
  • Klare Zuständigkeit für die Problembehandlung und Weiterentwicklung im Prozess (Fortlaufende Verbesserung)
  • Klare Zuständigkeitsregelung im Prozess und Organisation
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Stefan Stroessenreuther

Consulting Qualitätsmanagement ISO 9001 | IATF 16949 Personenzertifizierter IATF 16949 und VDA 6.3 Auditor | Dozent IMB IntegrationsModell Bayreuth | Mitglied DGQ - Deutsche Gesellschaft für Qualität

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