ISO 9000

ISO 9000
ISO 9000

Die ISO 9000 mit Revision 2015 ersetzt die Ausgabe 2005 und wurde im November 2015 herausgegeben. Gegenüber der ISO 9000:2005 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Die Grundsätze des Qualitätsmanagements wurden von acht auf sieben verringert. Der „Prozessorientierte Ansatz“ und der „Systemorientierter Managementansatz“ wurde zum Grundsatz „Prozessorientierter Ansatz“ zusammengefasst.

Neu ist auch, dass neben den sieben Grundsätzen des Qualitätsmanagements, eine Beschreibung der grundlegenden Konzepte des Qualitätsmanagements (Qualität, Qualitätsmanagement, interessierte Parteien, Kontext der Organisation, Unterstützung durch die Leitung, Bewusstsein und Kommunikation) sowie eine Beschreibung wie das Qualitätsmanagement System im PDCA Modell entwickelt werden kann. Grundsätzlich wurden neue Begrifflichkeiten hinzugefügt, Definitionen angepasst und verschiedene Textstellen der deutschen Übersetzung redaktionell überarbeitet.

GRUNDSÄTZE DES QUALITÄTSMANAGEMENTS

  • Kundenorientierung – Erfüllung der Kundenanforderungen
  • Führung – Führungskräfte auf allen Ebenen der Organisation, die sich für die Erreichung der Qualitätsziele engagieren
  • Engagement von Personen – Kompetente, befugte und engagierte Personen auf allen Ebenen der Organisation
  • Prozessorientierter Ansatz – Ergebnisse werden wirksamer und effizienter erzielt, wenn Tätigkeiten als zusammenhängende Prozesse verstanden werden
  • Verbesserung – Fortlaufende Verbesserung
  • Faktengestützte Entscheidungsfindung – Entscheidungen auf Basis der Analyse und Auswertungen der Daten und Informationen
  • Beziehungsmanagement – Nachhaltiger Erfolg durch führen und steuern der Beziehungen zu relevanten interessierte Parteien.

Begriff Kontext Organisation

In der ISO 9000:2015 wird der Kontext der Organisation definiert mit „Kombination von interner und externer Themen, die eine Auswirkung auf die Vorgehensweise einer Organisation hinsichtlich der Entwicklung und des Erreichen ihrer Ziele haben kann.“ Die Ziele einer Organisation beziehen sich auf Produkte und Dienstleistungen, Investitionen und Verhaltensweisen gegenüber interessierte Parteien.

Begriff Interessierte Parteien

Eine Interessierte Partei ist eine „Anspruchsgruppe, Person, Organisation“ die Entscheidungen oder Tätigkeiten beeinflussen können. Beispiele für interessierte Parteien sind: Eine Interessierte Partei ist eine „Anspruchsgruppe, Person, Organisation“ die Entscheidungen oder Tätigkeiten beeinflussen können. Beispiele für interessierte Parteien sind: Kunden, Eigentümer, Personen der Organisation, Anbieter, Bankiers, Gewerkschaften und Wettbewerber.

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Stefan Stroessenreuther

Consulting Qualitätsmanagement ISO 9001 | IATF 16949 Personenzertifizierter IATF 16949 und VDA 6.3 Auditor | Dozent IMB IntegrationsModell Bayreuth

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